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"Als Ingenieurin mit 13 Jahren Berufserfahrung und 2 Kindern war ich aufgrund eines Ortswechsels (Arbeitstelle meines Mannes) 5 Jahre arbeitslos. Obwohl Ingenieure dringend gesucht werden - aber wohl nur männlich und unter 30 sowie ungebunden - war es nicht möglich, eine Teilzeit-Arbeit zu finden, wenn man vermeintlich wieder "neu" anfängt. Das klappt in vielen Firmen problemlos, aber nur dann, wenn man auch vor der Elternzeit schon dort gearbeitet und sich einen Namen gemacht hat.
Auch die prämierten und vielfach ausgezeichnet "familienfreundlichen" Firmen stellen eine Wiedereinsteigerin nicht ein (weder Teil- noch Vollzeit), wenn sie die Bewerberin nicht vorab schon kennen.
Schließlich habe ich - trotz zwei Grundschulkindern - eine Vollzeitstelle gefunden und angenommen. Es war mir von Anfang an klar, dass diese Arbeit in Vollzeit nur in der Einarbeitungsphase durchhaltbar ist.
Nach 2 Jahren in Vollzeit - davon einem Jahr harter Verhandlungen mit meinem Vorgesetzten - hatte ich es geschafft: ich bekam meine 30-Stunden-Stelle.
Diese ist so gestaltet, dass ich im Regelfall 35-40 Stunden arbeite und dafür alle Schulferien frei habe. Natürlich habe ich in diesen Zeiten - wenn ich nicht gerade im Urlaub bin - Rufbereitschaft und arbeite bei Bedarf stundenweise.
Meine 30-Stunden-Stelle wurde nur unter der Bedingung akzeptiert, dass für die fehlenden 10 Stunden eine weitere Mitarbeiterin / Mitarbeiter gefunden wird. Dank eines aktiven IT-Frauen-Netzwerkes konnte ich schnell die passende Ergänzung finden. Sie hat bereits eine Teilzeit-Stelle, kommt auf dem nach Hause Weg an meiner Firma vorbei und kann die 10 h wöchentlich gut leisten.
Nach einer üblichen Einarbeitungsphase von ca. drei Monaten ergänzen wir uns sehr gut. Schon nach einem halben Jahr war es möglich, dass ich für 5 Wochen in den Urlaub fahre (allerdings ist der August auch nicht die heiße Zeit in unserer Firma ;-). Alles lief ohne mich sehr gut weiter, meine Kollegin hat in ihren 10h das Tagesgeschäft übernommen, nur die "schweren Fälle" (und meine komplexeren Aufgaben) blieben für mich liegen. "

Bärbel, 46 Jahre
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